Nach Lauten geordnet
Von den Vokalen über H-Laut, Plosive, Ich- und Ach-Laut und R-Laute bis zu S, Z, SCH, Nasalen und W, F, PF, V.
Praxisbuch für DaF/DaZ, 68 Seiten
Aussprache Laut für Laut: Wortlisten, Minimalpaare, Reime und Zungenbrecher, mit denen Lernende Unterschiede erst hören und dann sprechen. Für Integrationskurs, Schule und Erwachsenenbildung.
Auch als E-Book erhältlich.
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„Bitte noch einmal: Hüte, nicht Hütte.“ Die Teilnehmerin nickt, wiederholt, und es klingt genau wie vorher. Nicht, weil sie sich keine Mühe gibt. Sondern weil sie den Unterschied noch gar nicht hört.
Das Phonetikbuch setzt genau dort an: beim Hören. Mit Wortlisten nach An-, In- und Auslaut, vielen Minimalpaaren, Reimen und Zungenbrechern. Geordnet nach Lauten, von den Vokalen bis zu SCH, SP und ST, und mit der Rechtschreibung gleich dabei.
Ein Tipp aus dem Buch, der fast nichts kostet und viel verändert.
So geht’s: Wenn du neuen Wortschatz einführst, lass die Schrift zunächst komplett weg. Zeig Bilder, sprich die Wörter vor, lass sie nachsprechen und diktiere sie. Erst danach wird gelesen und mitgeschrieben.
Was dann passiert: Am Anfang protestiert die Gruppe und will, dass du alles sofort anschreibst. Mach daraus ein festes Ritual. Sobald alle wissen, dass die Schrift sicher kommt, entspannen sie sich. Und hören plötzlich viel genauer hin.

Von den Vokalen über H-Laut, Plosive, Ich- und Ach-Laut und R-Laute bis zu S, Z, SCH, Nasalen und W, F, PF, V.
Viele Minimalpaare, mit denen Lernende Unterschiede erst wahrnehmen und dann aussprechen.
Wortlisten, Reime, Sätze und Zungenbrecher zum Vorlesen, Nachsprechen und Diktieren.
Laut und Schreibung werden zusammen geübt, zum Beispiel beim Dehnungs-h.

„Wann immer ein neues Phonetikbuch herauskommt, freue ich mich.“ Das stimmt bis heute. Aber in fast allen fehlte mir dasselbe: genug Minimalpaare, um wirklich hören zu lernen, dass ein i eben kein e ist.
Ein paar vereinzelte Übungen reichen dafür nicht. Also habe ich gesammelt, sortiert und im Kurs ausprobiert, Laut für Laut. Herausgekommen ist das Buch, das ich mir selbst als Lehrkraft gewünscht hätte.
Mein wichtigster Satz darin: Solange ein Unterschied nicht gehört wird, kann er auch nicht nachgesprochen werden.
Claudia Böschel
Für Lehrkräfte in DaF und DaZ: in Integrationskursen, in der Alphabetisierung, an Schulen und in der Erwachsenenbildung. Auch für die Einzelarbeit, wenn jemand mit einem bestimmten Laut kämpft.
Besonders hilfreich, wenn du das kennst: Du sprichst vor, die Gruppe spricht nach, und es klingt jedes Mal gleich. Der Wortschatz sitzt, aber „Bett“ und „Beet“ klingen immer noch identisch. Oder die Phonetik kommt im Lehrwerk nur als kleiner Kasten am Ende der Doppelseite vor.
Du brauchst dafür kein Phonetikstudium. Die Übungen kannst du direkt vorlesen und einsetzen.
Die Wortlisten eignen sich auch als Diktat, die Zungenbrecher als kleiner Wettbewerb zum Stundenende.
Lange und kurze, offene und geschlossene Vokale und der Schwa-Laut, mit Wortlisten, Reimen und Minimalpaaren.
Hauchen statt verschlucken und die Unterschiede zwischen b und p, d und t, g und k.
Einer der hartnäckigsten Stolpersteine im Deutschen, mit Hörübungen und Zungenbrechern.
Übungen zu den verschiedenen R im Deutschen, Schritt für Schritt.
Zischlaute auseinanderhalten und typische Verwechslungen gezielt üben.
Laute, die es in vielen Sprachen so nicht gibt und die deshalb besonders viel Übung brauchen.
4 Schritte
Mach dir zu jeder Person eine kurze Notiz: Welche Laute sitzen, welche nicht?
Lies ein Wort aus dem Minimalpaar vor. Die Gruppe unterstreicht, was sie hört.
Erst Wörter, dann Reime und Sätze. Wer mag, schreibt sich eigene Übungssätze.
Minimalpaare gibt es nur begrenzt. Also öfter wiederholen, gern als Zungenbrecher-Wettbewerb.
Ich-Laut und Ach-Laut gehören zu den hartnäckigsten Stolpersteinen im Deutschen. Hier zeige ich, wie du beide Laute im Unterricht angehen kannst.
Ich-Laut und Ach-Laut üben Zur Methode →
Minimalpaare – Lautunterschiede hören und gezielt aussprechen Zur Methode →
Echosprechen-Methode – Aussprache und Sprachrhythmus gezielt trainieren Zur Methode →
Satzakzent und Intonation: Wenn jedes Wort richtig ist und der Satz trotzdem nicht stimmt Zur Methode →
Shadowing – Aussprache und Sprachrhythmus trainieren Zur Methode →
Rhythmisches Sprechen – Aussprache und Sprachrhythmus üben Zur Methode → Blättere in die Leseprobe: das Cover, das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort, „Arbeit mit dem Buch“ und Übungsseiten zum offenen E und zum H-Laut.