Aus der Praxis. Für echte Gruppen.

Variadu wird eine Methodenwelt für alle, die nicht noch eine schöne Theorie brauchen, sondern Methoden, die im Raum funktionieren. Noch ist nicht alles fertig – und genau das ist die Chance. Sag mir, was du suchst, was dir fehlt und welche Situationen aus deiner Praxis hier unbedingt einen Platz bekommen sollten.

Variadu ist noch nicht fertig. Aber schon unterwegs.

Die Idee dahinter ist einfach – und gleichzeitig ziemlich groß: Es soll einen Ort geben, an den du sofort denkst, wenn du eine passende Methode brauchst. So wie man „Pampers“ sagt und Windeln meint, soll Variadu irgendwann für Methoden stehen. Nicht als weiteres Angebot neben vielen anderen, sondern als erste Adresse, wenn du nicht mehr im nächsten Buch, im nächsten Tool oder im nächsten alten Ordner blättern willst.

Du gibst zum Beispiel „Kennenlernmethoden ohne Material“ ein, suchst nach Ideen für unkonzentrierte Gruppen oder brauchst einen Einstieg, der wirklich trägt. Und du findest nicht nur eine Liste, sondern Orientierung: Was passt wann? Für welche Gruppe? In welcher Phase? Mit welchem Ziel?

Im Moment wächst Variadu genau dorthin. Aus meiner Kiste voller Ideen wird Schritt für Schritt eine Methodenwelt, in der Bücher, Workbooks, freie Methoden, Videos und gehirneffizientes Lehren zusammenfinden. Noch ist nicht alles sortiert. Manche Wege sind schon da, andere entstehen gerade. Aber die Richtung ist klar: Variadu soll ein Ort werden, an dem du schneller findest, was in deiner Gruppe wirklich helfen kann.

Die Idee, die nicht warten wollte

Variadu begann mit einer Idee, die damals angeblich zu früh war. Der Grundstein war mein Buch „Fremdsprache in Bewegung“. 2014 wurde es von mehreren großen Verlagen mit fast derselben Begründung abgelehnt: interessant, aber Lehrkräfte seien dafür vermutlich noch nicht bereit.

Ich habe es trotzdem veröffentlicht. Weil ich nicht geglaubt habe, dass bewegter, lebendiger und gehirneffizienter Unterricht warten muss, bis ein Verlag ihn für marktreif hält. Und weil ich aus der Praxis wusste: Es gibt Menschen, die genau danach suchen.

Aus diesem Trotzdem ist Variadu gewachsen. Aus Begeisterung, Erfahrung und der Überzeugung, dass Lehren beweglicher sein darf. Der Name war deshalb nie zufällig gewählt: Variadu steht für variabel, abwechslungsreich, veränderbar, beweglich und verschiedenartig – und genau so denke ich bis heute über Unterricht, Training und Weiterbildung.

Mein roter Faden ist das gehirneffiziente Lehren. Mich interessiert, warum Lernen manchmal leicht wird und manchmal zäh bleibt. Warum Bewegung, Emotion, Struktur, Sprache, Kreativität und Fehler plötzlich etwas öffnen können. Und wie aus einer kleinen Methode ein Moment entsteht, in dem eine Gruppe wacher wird.

Deshalb gehört auch der YouTube-Kanal „teach the future now“ zu Variadu. Nicht als Slogan für später, sondern als Haltung für jetzt: Lehren verändert sich nicht irgendwann. Es verändert sich dort, wo Menschen anfangen, anders hinzuschauen – und Methoden finden, die wirklich zum Moment passen.