Warum steigert Kippeln manchmal die Konzentration, statt sie zu stören? Warum merken sich Lernende Inhalte besser, wenn sie dabei malen? Was passiert im Kopf, wenn wir lachen – und warum ist Humor ein echter Lernmotor?
Und weshalb können scheinbar kleine Dinge wie Kaugummikauen, Düfte oder überraschende Wendungen den Unterschied machen?
Dieses Buch stellt genau diese Fragen. Und es nimmt sie ernst. „Gehirneffizientes Lehren“ schaut dorthin, wo Unterricht oft unbewusst gegen das Gehirn arbeitet – und zeigt, wie Lernen leichter wird, wenn wir seine Spielregeln kennen. Mit wissenschaftlichem Fundament, viel Praxiserfahrung und einer guten Portion Neugier räumt das Buch mit hartnäckigen Lernmythen auf und öffnet neue Perspektiven auf Aufmerksamkeit, Motivation und Verstehen.
Es geht nicht um spektakuläre Methoden, sondern um wirksame Details: Warum Bewegung Denken anstößt. Warum Fehler Lernen vertiefen können. Warum Entspannung und Aktivierung keine Gegensätze sind, sondern zusammengehören.
Die Beispiele stammen direkt aus dem Lernalltag – überraschend, manchmal kontraintuitiv, immer anschlussfähig. Sie zeigen, wie sich Lernräume verändern, wenn Humor erlaubt ist, wenn Neugier geweckt wird und wenn Lernen wieder als lebendiger Prozess verstanden wird.
Die Impulse lassen sich fächerübergreifend einsetzen, funktionieren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und passen in reale Unterrichts- und Trainingssituationen – ohne zusätzliche Vorbereitungsschleifen.
Ein Buch für alle, die sich nicht mit „Das haben wir schon immer so gemacht“ zufriedengeben – und wissen wollen, warum Lernen manchmal stockt und manchmalwie von selbst läuft.